Die fünf Leitsätze der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland wurden überschrieben mit dem Satz „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen“.

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung mit einer zunehmenden Zahl schwerstkranker Menschen stellt die Umsetzung dieses Rechtes nicht nur eine Herausforderung für das Gesundheitssystem, sondern für die Gesellschaft insgesamt dar.

Aus dieser Überlegung heraus wurden Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Charta-Leitsätze erarbeitet.

Um diese Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie noch stärker und konsequenter in das öffentliche Bewusstsein zu bringen, wurde das Projekt „Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ eingerichtet.

Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Zeitraum von November 2016 bis September 2019 gefördert.

Ziel:

Ziel des Projektes ist es, die Umsetzung der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen weiter zu befördern durch

  • Bekanntmachung der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen
  • Unterstützung bei der Vernetzung von Akteuren und Projekten der Hospiz- und Palliativversorgung
  • Begleitung der Implementierung der Handlungsempfehlungen in Organisationen und Institutionen

Aufgaben:

  • Verbreitung von Informations- und Weiterbildungsangeboten zur Charta und ihren Handlungsempfehlungen
  • Unterstützung bei der Kooperation, Koordination und Kommunikation unterschiedlicher Akteure
  • Begleitung und Unterstützung  der Akteure in der konkreten Übernahme von Verpflichtungen aus den Handlungsempfehlungen und systematische Berichterstattung
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedarfe und Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland